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Springbrunnen auf einem Platz im Ort bei sommerlichem Wetter

Sehenswertes

Thieplatz & Paulbrink

Früher war der Thie-Platz anders.
Heute gibt es dort viele Feste.
Früher war der Platz für andere Dinge da.
Es gab keine schönen Grün-Flächen.
Es gab auch kein Wasser-Spiel.
Der Platz hieß Thie.
Das bedeutet Dorfzentrum.
Dort war auch der Paulbrink.
Dort stand ein Schandpfahl.

Hier passierte viel Geschichte.
Früher trafen sich alle Leute auf dem Thie.
Das war unter freiem Himmel.
Dort gab es Versammlungen.
Und Gerichts-Treffen.
Die Gemeinde-Chefs machten Urteile.
In Laer blieb der Schandpfahl lange stehen.
Er war noch da, als es keine Dorf-Gerichte mehr gab.
Bestraft wurden Leute, die nicht gehorchten.
Auch Frauen mit scharfer Zunge wurden bestraft.

Früher gab es viele Linden auf dem Thie-Platz.
Die Linden-Blüten waren wichtig für Bienen.
Die Bienen machten Honig.
Damals gab es keinen Zucker.
Deshalb war Honig wichtig.
Vor langer Zeit gab es auf dem Thie-Platz Spiele.
Die Spiele waren heilig.
Später gab es dort Schlagball-Spiele an Ostern.
Die Leute sammelten Holz für das Oster-Feuer.
Das Feuer brannte auf dem Blom-Berg.

Der Platz war auch ein Übungs-Ort.
Dort übten Bauern für den Kampf.
Das war im Mittelalter.
Aus den Kämpfern wurde die Schützen-Gilde.
Die Gilde gibt es noch heute.
Im Rechnungs-Buch der Kirche steht das.

Leine-Weber

Vor 300 Jahren machten Bauern viel Leinen.
Auf dem Thie-Platz gab es einen Wett-Spinnen.
Die schnellste Spinnerin wurde Königin.
Sie bekam einen Preis.
Dann gab es Spiel und Tanz.
Der Leine-Weber am Paulbrink erinnert daran.
Die Figur zeigt einen Ballen Leinen.
Das Leinen wurde bis nach Amsterdam verkauft.
Und bis nach London.
Jedes Jahr gibt es den Leine-Weber-Markt.
Das Fest ist am letzten September-Wochenende.
Alle Leute sind dort.
Es gibt viel zu kaufen.
Und ein buntes Programm für die Familie.

Not-Brunnen

Am Paulbrink gibt es eine Holz-Wand.
Die Wand erinnert an den Not-Brunnen.
Der Brunnen wurde nach einem großen Brand gebaut.
Das war 1767.
Der Brunnen war ein großes Wasser-Becken.
Eine Treppe führte hinunter.
Wenn es brannte, läutete die Glocke.
Die Leute kamen mit Eimern.
Sie machten eine Kette.
So löschten sie das Feuer.
Das steht auch in einem Gedicht von Schiller.

„Der Eimer fliegt durch viele Hände.
Hoch im Bogen.“

Ein großer Stein steht am Paulbrink.
Auf dem Stein steht: 1813 – 1913.
Der Stein ist von einem Denkmal.
Das Denkmal stand früher in der Mitte.
Es erinnerte an eine große Schlacht.
Die Schlacht war bei Leipzig.
Danach war die französische Zeit vorbei.
Die Franzosen waren seit 1803 in Laer.

Der Thie-Platz hat sich verändert.
Aber der Kern ist noch da.
Das ist selten in Niedersachsen.
Und in Westfalen.
Früher lag der Thie-Platz hoch.
Der Paulbrink war der höchste Punkt.
Später wurde der Platz flacher.
Der harte Stein von Laer wurde verkauft.
Er hieß Piepstein.
Trotzdem sieht man noch den alten Dorf-Kern.
Man sieht noch den Doppel-Rundling.
Einige wichtige Häuser sind noch da.
Zum Beispiel das Fachwerk-Haus Beutelmann.
Und das Haus von Familie Richard.
Und das Hotel Storck.

Sie wollen mehr über den Thie-Platz wissen? Oder über den alten Ortskern? Dann gehen Sie zur Bad Laer Touristik. Oder melden Sie sich für eine Führung an. Die Führungen sind jede Woche. Hier anmelden.

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