Warum heißt der Piepstein in Bad Laer so?
Das Heimatmuseum kennt die Antwort.
Der Stein sieht aus wie Orgelpfeifen.
Die Pfeifen heißen auch „Piepen“.
Vor langer Zeit lagerten sich Mineralien ab.
Die Mineralien waren in der Sole von Bad Laer.
Sie verkrusteten an Wasser-Pflanzen und Schilf.
So entstand der Piepstein.
Man sieht noch die alten Schilf-Stängel darin.
Das Museum ist aus Piepstein gebaut.
Es steht in der Kesselstraße 4.
Vor dem Museum liegt ein großer Piepstein.
Der Stein ist 6.000 Jahre alt.
Piepstein war ein beliebtes Baumaterial.
Man baute damit viele schöne Häuser in Bad Laer.
Im Museum gibt es noch mehr alte Dinge.
Zum Beispiel einen Webstuhl aus Holz.
Oder Dinge, die man früher im Alltag nutzte.
Besucher erfahren auch etwas über „Seidook“.
Das ist ein sehr starkes Leinen.
Man machte daraus Segel für Schiffe.
Das Leinen wurde bis ins Ausland verkauft.
Im Museum steht ein alter Webstuhl.
Der Webstuhl ist aus dem Jahr 1700.
Damit wird gezeigt, wie aus Flachs „Seidook“ wird.
Im Museum gibt es viele Sitzplätze.
Dort kann man sich unterhalten.
Man kann auch über die Ausstellungen reden.
Im Museum kann man viel entdecken.
Bad Laer hat eine lange Geschichte.
Die Geschichte geht 10.000 Jahre zurück.
Sie hängt mit der Solequelle zusammen.
Die Quelle ist in Springmeyers Kolk.
Im Garten vom Museum kann man ausruhen.
Der Garten ist schön gepflegt.
Es gibt viele Blumen und Gemüse.
Bei gutem Wetter ist der Garten ein Geheim-Tipp.
Man kann auf Bänken sitzen und lesen.
Oder ein Buch aus dem Bücherschrank holen.
Der Bücherschrank steht am Paulbrink.
Jeder darf Bücher nehmen oder bringen.
Im Museum gibt es diese Themen:
- Geschichte von Auswanderern
- Leinen-Gewerbe
- Sachen aus Stoff
- Geräte für Fasern
- Geräte zum Spinnen und Weben
- Blaudruck
- Steine und Erde
- Piepstein-Sammlung
- Altes Werkzeug
- Haushalt auf dem Land
- Wohnen auf dem Land
- Geräte für die Land-Wirtschaft
