Wilhelmine Deters hat 51 Jahre lang das Denkmal gepflegt.
Sie wohnt seit 1970 in einem Haus neben dem Denkmal.
Früher war dort eine Schule.
Sie hat das Denkmal und den Garten drumherum in Ordnung gehalten.
Jetzt gibt sie die Aufgabe an Reinhard Kovenstroth ab.
Die Gemeinde Bad Laer sagt ihr Dankeschön.
Bürgermeister Tobias Avermann findet das wichtig.
Von ihrem Garten aus sieht Wilhelmine Deters alles.
Sie merkt sofort, wenn Sträucher geschnitten werden müssen.
Oder wenn Blätter zusammengekehrt werden müssen.
Drei große Steine aus Ibbenbüren erinnern an den Frieden.
Auf dem linken Stein steht: „Den Toten zur Ehre 1914–1918“.
Auf dem rechten Stein steht: „Den Lebenden zur Mahnung 1939–1945“.
In der Mitte ist ein Kreuz aus Kupfer.
Das Denkmal ist gut gepflegt.
2010 wurde es renoviert.
Viele Leute bleiben hier stehen.
Oft sind es Radfahrer.
Sie schauen sich das Denkmal an.
Wilhelmine Deters sagt: Die Toten verdienen das.
Das Denkmal wurde 1964 gebaut.
Das war fast 20 Jahre nach dem Krieg.
Franz Bevermann hat es gebaut.
Er war damals Schützenkönig.
Der Schützenverein und die Gemeinde haben Geld gegeben.
Die Portlandwerke haben Zement geschenkt.
Bürgermeister Tobias Avermann sagt: Etwas Neues zu bauen ist einfach.
Aber etwas Bestehendes zu pflegen ist schwerer.
Deshalb ist die Arbeit von Wilhelmine Deters sehr wichtig.
Tobias Avermann und Stephan Niebrügge sagen ihr Dankeschön.
Sie freuen sich, dass Reinhard Kovenstroth die Aufgabe übernimmt.

