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Der Weg zum Gewässer führt durch einen kleinen Tunnel
Salzgestein im Freien
Zwei Männer und zwei Frauen laufen Arm in Arm und werden nass gemacht
Konstruktion eines kleinen Gradierwerkes im Park bei schönem Wetter

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Kraft der Quellen - Sole genießen

Vitalisieren, Regenerieren und Heilen – so lautet das Credo unseres charmanten Sole-Heilbades und Kurortes im südlichen Osnabrücker Land. Die Sole-Mineralquelle in Bad Laer ist mit 7,2 % Salzgehalt ein wahrer Gesundbrunnen und ein kostbares Geschenk der Natur. Im Erlebnis-Kurpark können Gäste die Sole im Quellkolk sogar offen zutage treten sehen, ein äußerst seltenes Spektakel.

Seit 10.000 Jahren sprudelt die Bad Laerer Sole aus der Quelle in „Springmeyers Kolk“, die noch heute im Kurpark zu bewundern ist.

Ein Blick in den Kolk lohnt sich: Malerische Unterwasserwelten in Blau und Grün ziehen Sie wie mystisch in ihren Bann.

Dieser seltene Schatz der Natur hat die Geschichte und Entwicklung des Ortes entscheidend geprägt. So entstand durch das hiesige Solevorkommen in Bad Laer bereits im 17. Jahrhundert eine Bäderkultur. Zu therapeutischen Zwecken genossen Kurgäste schon damals Solebäder in Holzzubern am Kolk, bis im 19. Jahrhundert das erste örtliche Badehaus am Glockensee errichtet wurde. 1975 wurde dieses durch das erste Kurmittelhaus Bad Laers abgelöst. Seitdem trägt die Gemeinde den Status des „staatlich anerkannten Sole-Heilbads“.

Mittlerweile erfreut sich Bad Laer an dem 2015 neu errichteten Kurmittelhaus SoleVital, ein Gesundheitszentrum der Extraklasse, gestaltet nach modernsten Standards. Hier können Sie Sole in den verschiedensten Formen genießen: Ob beim freien Schwimmen, im umfangreichen Wasserkursangebot, bei der Inhalation in der gesundheitsfördernden Sole-Lounge oder im Rahmen einer ambulanten Badekur!

Doch das ist längst nicht alles: In den Sommermonaten lockt auch das Sole-Freibad mit dem wertvollen Schatz der Quellen in die angenehm temperierten Außenbecken. Und wer Kreislauf und Venen etwas Gutes tun möchte, macht einen Abstecher zum Sole-Tretbecken im Erlebnis-Kurpark, welches direkt aus dem Quellkolk gespeist wird:

Bei ganzjährig belebenden 7 °C hinterlässt eine Runde im Storchengang durch die erfrischende Sole ein herrlich prickelndes Gefühl.

Was viele nicht wissen: Dem Solevorkommen verdankt Bad Laer einen weiteren wichtigen Grundpfeiler in der gewerblichen Geschichte des Ortes - den Bad Laerer „Piepstein“. Dabei handelt es sich um einen besonders widerstandsfähigen Naturstein, der vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert breite Verwendung als Baumaterial für Kirchtürme, Steinwerke, historische Brücken und Wehrbauten in der Region fand. Entstanden ist dieser natürlich gewachsene Stein durch Sole-Mineralien, die sich im Laufe von Jahrtausenden an Wasserpflanzen und Schilfstengeln ablagerten, wo sie zu Sinterkalken verkrusteten. Die auffällige Struktur des Kalksteins wurde dabei namensgebend: Sie erinnert an nebeneinander aufgereihte Orgelpfeifen, die sogenannten „Piepen“. Auch das Wahrzeichen Bad Laers, der Wehrturm „Griese Toarn“ wurde um 1050 aus Piepstein gebaut, der an Ort und Stelle gebrochen wurde. Bis heute ist er ein beeindruckendes Beispiel für die Qualität des Laerschen Steines.

Sole und Piepstein inspirieren die Bad Laerer noch immer: Heute kann man beides sogar in kulinarischer Form genießen. Das Angebot ist dabei vielfältig, von süß bis herzhaft, in jedem Fall „original laersch“!