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Heimische Landwirtschaft im Fokus

Popkultur, Grüner Riese, Faktor drei? Auf den ersten Blick haben diese vermeintlich kryptischen Wörter nichts miteinander zu tun. Diese und weitere Begriffe sind jetzt in der Landschaft im Südlichen Osnabrücker Land und Wittlager Land zu lesen. In schwarzer Schrift stehen sie auf weißen Holzpfeilern – den LandPfeilern – geschrieben. Hinter Popkultur, Grüner Riese und Faktor drei verbergen sich verschiedene Themen aus der Landwirtschaft. Die LandPfeiler stehen an 20 Standorten im Südlichen Osnabrücker Land und Wittlager Land und informieren über die vielfältigen Betriebszweige der Landwirtschaft vor Ort. 

Von Ackerbau über Tierhaltung bis hin zu Obst und Gemüse widmen sich die LandPfeiler der heimischen Landwirtschaft. Das Projekt ist in Kooperation der ILE-Regionen Südliches Osnabrücker Land (SOL) und Wittlager Land, sowie dem Hauptverband des Osnabrücker Landvolks (HOL) entstanden. Über den HOL konnten auch die Landwirtinnen und Landwirte einbezogen werden. „Wir möchten Einheimischen und Gästen die Landwirtschaft in der Region näherbringen und das Bewusstsein für die Bedeutung der Landwirtschaft stärken“, erläutern Lisa Naschert, Regionalmanagerin der ILE-Region SOL und Karsten Perkuhn, Regionalmanager im Wittlager Land. „Viele Produkte würden ohne die Landwirtinnen und Landwirte nicht in den Supermarktregalen stehen. Das betrifft auch Produkte, bei denen man gar nicht denkt, dass sie aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt werden“, ergänzt Vanessa Conrad vom HOL. Die LandPfeiler stehen überall dort, wo die Landwirtschaft täglich stattfindet: an Feldern, Ställen und Höfen. Auf den weißen Pfeilern wird in kurzen Texten über ein landwirtschaftliches Thema aufgeklärt. Außerdem gibt es einen QR-Code, über den weitere Hintergründe und Fotos abgerufen werden können. Die LandPfeiler zeigen, wie vielfältig die Landwirtschaft in beiden Regionen ist. Mit dem Projekt, so hoffen die Kooperationspartner, wird vielleicht auch das ein oder andere Vorurteil gegenüber der Landwirtschaft abgebaut. „Die LandPfeiler sind ein Alleinstellungsmerkmal für beide ILE-Regionen. Bisher wurde kein vergleichbares Projekt im Landkreis Osnabrück umgesetzt“, so die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten Kommunen einstimmig.

Bis in den Herbst stehen die LandPfeiler an Feldern und Höfen im Südlichen Osnabrücker Land und Wittlager Land, bevor sie für die Wintermonate eingelagert werden. Im Frühling werden sie jedes Jahr an neuen Standorten wieder aufgestellt. So können sich Einheimische und Gäste bei einem Spaziergang oder einer Radtour durch die Region immer wieder neu von den Landpfeilern überraschen lassen. Online sind die LandPfeiler auf den Websites der ILE-Regionen www.wittlagerland.eu/landpfeiler und www.ilek-sol.eu/landpfeiler erreichbar.

Die Bürgermeister der Kooperationskommunen Marc Schewski (Hilter a.T.W.), Daniel Große-Albers (Bad Iburg), Timo Natemeyer (Bad Essen), Erik Ballmeyer (Ostercappeln), Tobias Avermann (Bad Laer), sowie Dirk Westrup (Vorsitzender des Hauptverbandes des Osnabrücker Landvolkes), Henning Schulte-Uffelage (Ortsvorsitzender Landvolk Hilter-Borgloh). Es fehlen: Tanja Strotmann (Bohmte), Dr. Magdalene Heuvelmann (Glandorf), Eugen Görlitz (Dissen aTW) und Klaus Rehkämper (Bad Rothenfelde). Foto: HOL/ConradDie Bürgermeister der Kooperationskommunen Marc Schewski (Hilter a.T.W.), Daniel Große-Albers (Bad Iburg), Timo Natemeyer (Bad Essen), Erik Ballmeyer (Ostercappeln), Tobias Avermann (Bad Laer), sowie Dirk Westrup (Vorsitzender des Hauptverbandes des Osnabrücker Landvolkes), Henning Schulte-Uffelage (Ortsvorsitzender Landvolk Hilter-Borgloh). Es fehlen: Tanja Strotmann (Bohmte), Dr. Magdalene Heuvelmann (Glandorf), Eugen Görlitz (Dissen aTW) und Klaus Rehkämper (Bad Rothenfelde). Foto: HOL/Conrad