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Drei Menschen sitzen mit Schreibutensilien an einem Tisch

Ein Jahr für die Gleichberechtigung: Gleichstellungsbeauftragte stellt neues Programm vor

Verwaltung und Rat, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und sonstige Institutionen in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit beraten und unterstützen, Handlungsbedarf identifizieren und Benachteiligungen abbauen – so lautete die Leitlinie, mit der Nonte am 1.1.2018 in ihr Amt startete. Keine kleine Aufgabe, die es mit Leben zu füllen galt. Zuallererst – so merkte Nonte schnell – musste jedoch ein Bewusstsein für das Amt der Gleichstellungsbeauftragten geschaffen werden.

So nutzte sie die Gelegenheit, sich den Bürgerinnen und Bürgern während des Internationalen Weltfrauentages am 8. März mit der Verteilung von Tulpengrüßen vorzustellen. Hiermit machte sie erfolgreich aufmerksam auf ein vielfältiges Angebot für Bürgerinnen und Bürgern  zur Überwindung von geschlechterbedingten Benachteiligungen.

Ein wichtiges Element hierfür war die Einführung einer wöchentlichen Sprechstunde im Sitzungssaal des Rathauses: Frauen wie Männer, Privatpersonen wie Unternehmen konnten sich hier mit allen Fragestellungen zur Gleichbehandlung an die Gleichstellungsbeauftragte wenden. „Ob berufliche Fragestellungen, Benachteiligungen im Angebot der Kommune  oder der hiesigen Infrastruktur – es gibt kein Anliegen, über das nicht gesprochen werden kann“, erläuterte Nonte das kostenlose Beratungsangebot.

Neue Karriereimpulse für Frauen wurden im April mit der durch Nonte organisierten kostenlosen Berufsberatung von Bettina Jacob-Stallforth der Koordinierungsstelle Frau & Betrieb e. V.  gesetzt. Das Angebot fand großen Anklang, sodass alle verfügbaren Termine ausgebucht waren. „Es ist wichtig, nicht immer nur auf die ‚große Schwester Osnabrück‘ zu verweisen, wenn es um intensive Beratungsangebote geht, sondern auch vor Ort greifbare Unterstützung zu liefern“, so Nontes Fazit.

Um die Themen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung ging es in Frühjahr in Kursen für Frauen und Mädchen mit Melanie Aust. Restlos ausgebuchte Teilnahmeplätze und teils lange Wartelisten verdeutlichten den Bedarf in der Gemeinde und ließen den Wunsch nach einer Wiederholung in diesem Jahr laut werden.

Auf positive Resonanz trafen auch die Sitzung der Kreisarbeitsgemeinschaft aller Gleichstellungsbeauftragten des Osnabrücker Landes im Bad Laerer Rathaus sowie das offizielle Hissen der „Terre des femmes“-Fahne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 23. November. Zu diesem Anlass wurde im Rathaus die Sonderausstellung „Frauen“ des Bad Laerer Kunstkreises unter Anwesenheit vieler Vertreterinnen und Vertreter des Gemeindelebens eröffnet wurde.

Programm 2019

„Ein ereignisreiches Jahr voller spannender Begegnungen liegt hinter uns“, resümiert Nonte. Doch die Planungen für 2019 sind bereits in vollem Gange. „Es wird wieder ein Selbstverteidigungsangebot für Mädchen geben, da uns bereits im vergangenen Jahr viele Vormerkungen erreicht haben.“ Wer sich einen Platz sichern wolle, könne sich also bereits mit ihr in Verbindung setzen, so Nonte weiter. Auch das Angebot einer fundierten, kostenfreien Berufsberatung im September solle aufrechterhalten werden.

Als neues Highlight wünsche sich Nonte zudem eine Lesung zum Thema Frauen, „um uns noch ein wenig mehr Gehör zu verschaffen.“ Besonders freut sich die Gleichstellungsbeauftragte in diesem Zusammenhang über die neue Interview-Reihe in der Gemeindezeitschrift „Bad Laer aktuell“, in der unter anderem regelmäßig starke Frauen der Gemeinde Einblicke in ihr Schaffen gewähren: „Wir sind auf einem guten Weg, den es nun gilt weiterzugehen.“

Neue Sprechzeiten

Neue Sprechzeiten der Gleichstellungsbeauftragten: mittwochs, 10-11 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Fragen, Anregungen und Anmeldungen können Sie außerdem jederzeit an gleichstellung@bad-laer.de oder 05424-2911 16 richten.

 

Die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte steht mit verschiedenen Prospekten in der Hand neben einer bunten Skulptur